Gestaltungsideen für einen Japanischen Garten

Bei der Gartengestaltung unterscheiden sich, wie in so ziemlich jedem Bereich die Geschmäcker. Viele Garten-Fans sind Liebhaber des asiatischen Stils.

Ein japanischer Garten soll es sein, doch wie gestaltet man diesen am besten?

Fakt ist, mit einer Buddha-Figur zeigen Sie vielleicht Ihre Liebe zur japanischen Kultur, aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten ein bisschen von dem ostasiatischen Flair in seinen Garten zu bringen. Wir zeigen Ihnen einige Gestaltungsideen, mit denen Sie sich ganz einfach Ihren eigenen japanischen Garten zaubern können. Weitere Ideen finden sie im Gartenblog.

Minimalismus – weniger ist mehr

Wer sich mit der japanischen Kultur und Einrichtung schon einmal befasst hat, wird wissen, dass die Japaner sehr einfach leben. Voll gestellte Möbel mit Deko und Krimskrams wird man bei den Einheimischen selten antreffen. Denn das lässt die Umgebung oft unruhig wirken. Der Geist kann sich auf einer klar strukturierten Fläche einfach besser entspannen. Deshalb lautet die Devise: weniger ist mehr.

Welche Pflanzen eignen sich?

Bonsai und Buchsbäumchen sind ein absolutes Muss für jeden japanischen Garten.
Außerdem gehören zu einem Garten im japanischen Stil ganz klar Azaleen, mit ihren bunten Farben sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre und halten sich auch im Winter gut. Sie verlieren lediglich bei eisiger Kälte ein paar Blätter.
Farne, Ziergräser, Blattschmuckstauden, Pfingstrosen und Schwertlilien dürfen ebenfalls nicht fehlen. So können Sie mit verschiedenen Strukturen und Farbakzenten Ihre Grünflächen aufpeppen.

Gartengestaltung mit Steinen

Natursteine in allen Variationen können zur Anlegung eines japanischen Gartens genutzt werden. Die Japaner arbeiten gerne mit Trittsteinplatten, welche entweder im Wasser, auf Rasen oder Kieselsteinen verlegt werden.

Unser Tipp: bauen Sie einen Zen-Garten mit in Ihre Gartenplanung ein.

Dafür brauchen Sie jede Menge Kieselsteine, mit denen Sie eine große Fläche bestreuen. Danach ziehen Sie mit einem Rechen wellenförmige Linien. Bauen Sie dann einen Weg aus Trittsteinplatten. Verteilen Sie größere Natursteine auf der Fläche. Die Steine sollten so gelegt werden, dass es möglichst natürlich aussieht. Sie können einige Flächen frei vom Kies lassen und dort kleine Büsche einsetzen. Auch ein kleiner Springbrunnen kann ein absolutes Highlight für Ihren Zen-Garten sein. Lassen Sie Ihrer Kreativität einfach freien Lauf.

Wasser bringt Entspannung

Das neben der Erde wichtigste Element eines Japangartens ist das Wasser.
Das fließende Wasser eines schönen Steinbrunnens kann entspannend wirken.
Sie können sich allerdings auch einen Teich anlegen. Setzen Sie Akzente mit Steinen, Schilf und Farn. Auch Seerosen passen gut in das Gesamtbild.
Sie können den Teich dekorativ nutzen oder mit ein paar Fischen besiedeln.
Die japanische Gattung des Kois ist hier besonders gut geeignet, mit ihren bunten Farben sehen sie besonders schön aus. Aber Achtung, die Fische brauchen mindestens 1m³ Platz pro Koi, werden bis zu sechzig Jahre alt und müssen unbedingt in Gruppen gehalten werden.

Dekorationen runden das Gesamtbild ab

Sobald alles angelegt und eingepflanzt ist, können Sie mit einigen dekorativen Gegenständen noch mehr aus Ihrem Garten heraus holen.
Verwenden Sie hierzu natürliche Materialien wie Holt und Stein.
Besonders gut eignen sich hierfür steinerne Laternen, die an alte japanische Teehäuser erinnern. Auch Buddha-Figuren, Steinskulpturen und Windspiele sind eine gute Option.
Lampions mit japanischen Mustern dienen perfekt als Lichtquelle und zugleich auch als Dekoration.

Nach dem Anwenden dieser Gestaltungsideen ist Ihr japanischer Garten fertig. Lassen Sie in Ihrer neuen Wohlfühl-Oase bei einer Tasse grünem Tee einfach mal die Seele baumeln oder machen Sie Yoga-Übungen in Ihrem Zen-Garten. Entspannung pur!