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Mein schöner Balkon Garten Blog - Gemüse, Kräuter, Beeren

Grünlilie – Wunderpflanze für ein besseres Raumklima

Viele Vorteile der Grünlilie wurden durch eine NASA-Studie bewiesen. Die Blätter der Grünlilie säubern die Luft in Räumen, filtern Schadstoffe aus der Luft und verbessern somit das Wohlbefinden des Menschen. Mit der Grünlilie kann man somit eine Luftreinigung machen.

Zimmerpflanze Grünlilie

Zimmerpflanze Grünlilie

Vor allem im Winter kann die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen auf zwanzig Prozent abfallen. Beim Menschen kann dies zum Austrocknen von Schleimhäuten und Atemwegen führen. Die Grünlilie reguliert die Luftfeuchtigkeit und kann den Feuchtigkeitsgehalt um fünf Prozent erhöhen. Dies wird insbesondere durch eine vertikale Bepflanzung wie ein Blumenampelsystem erreicht.

Die Blätter der Grünlilie nimmt für die Fotosynthese der Pflanze Kohlendioxid aus der Luft auf und produziert Sauerstoff. Dabei werden auch die in der Luft enthaltenen Schadstoffe wie Feinstaub aufgenommen. Enzyme in den Blättern zerlegen diese Stoffe, machen sie somit gefahrlos und bereinigen die Luft. Allerdings können einige Toxine wie Nikotin von der Pflanze nicht umgewandelt werden und verbleiben als Schadstoff in den Blättern.

Das besonders über Einrichtungsgegenstände austretende Formaldehyd kann die Grünlilie spalten und umwandeln. Der Stoff tritt in geklebten Holzplatten, Holzwerkstoffen, Lacken und Farben auf. Wissenschaftler vermuten eine krebserregende Wirkung. Die Grünlilie sorgt mit seiner bereinigenden Funktion für eine bessere Raumluft.

Welche Sorten der Grünlilie gibt es?

In wissenschaftlichen Kreisen wird die Grünlinie als Chlorophytum comosum bezeichnet. Die Pflanze gehört der Familie der Agavengewächse an.

Hierzulande ist die Sorte Chlorophytum Variegatum als Zimmerpflanze sehr beliebt. Hingegen der ursprünglichen Sorte, die am Blatt rein grün ist, ist die Variegatum Sorte nur in der Mitte des Blattes grün. An den Rändern hat sie ein oder mehrere weiße Streifen. Eine andere Sorte, die Chlorophytum C. Bonnie, hat ein ähnliches farbliches Erscheinungsbild, allerdings ringeln sich deren Blätter. In Deutschland sind außerdem die Sorten Chlorophytum capense, erkennbar an dem breiteren Blattwerk und Chlorophytum amaniense mit ihren bronzefarbenen Blättern, bekannt.

Der richtige Standort für die Grünlilie

Die Grünlilie, auch Sachsengras betitelt, kann in Zimmern aber auch draußen auf Balkon oder Terrasse aufgestellt werden.

Viele Pflanzenfreunde stellen die Grünlilie im Schlafzimmer auf. Dort bietet sie nicht nur einen Farbtupfer, sondern optimiert auch die Raumluft.

Die Pflanze gedeiht an hellen Standorten ohne direkte Sonneneinstrahlung am besten. Ideal sind Ampelsysteme, so dass die Grünlilie genug Platz zum Ranken nach oben und unten hat.

Welche Erde ist für Grünlilie richtig?

Für die Grünlilie ist herkömmliche Blumenerde ausreichend. Es wird keine spezielle Grünpflanzenerde benötigt. Beim Einpflanzen sollte lediglich darauf geachtet werden, dass der Topf von Anfang an groß genug ist, da die Pflanze üppig wächst.

Wenn eine Grünlilie versetzt werden soll, kann dies ganzjährig vorgenommen werden. Erst umtopfen wenn sich die Pflanze selbst aus dem Topf schiebt und die Wurzeln den Topfrand überwuchern.

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Wie viel Wasser braucht die Grünlilie

Die Zimmerpflanze Grünlilie ist in der Pflege sehr anspruchslos. Die Topfpflanze wird einmal wöchentlich gegossen. Weil die Grünlilie nur einen geringen Bedarf an Wasser hat, ist sie besonders in Büroräumen verbreitet. Aus dieser Tatsache heraus werden für die Grünlilie Synonyme wie die Bezeichnung Beamtengras gefunden.

Wie kann die Grünlilie mit Ablegern vermehrt werden?

Die auch unter dem Namen Fliegende Holländer bekannte Grünlilie bildet an den Ausläufertrieben und an den langen Blütensprossachsen Ableger. Diese können von der Mutterpflanze abgenommen werden. Der richtige Zeitpunkt dafür ist, wenn die, auch als Kindel bezeichneten, Pflanzenteile erste Wurzeln zeigen. Die Wurzeln können bereits in der Luft entstehen. Die Kindel können auch ohne Wurzeln abgeschnitten werden, sollten dann jedoch in Wasser gestellt werden, sodass das Wurzelwachstum einsetzen kann. Sobald Wurzeln an den Ablegern gewachsen sind, kann die Grünlilie in einen Blumentopf mit Erde eingepflanzt werden.

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Krankheiten, Schädlinge und physiologische Probleme

Die Grünlilie hat wenig Feinde oder wird mit Krankheiten befallen. Auch wenn die Grünlilie als pflegeleichte Pflanze gilt, kann ein Befall von Blattläusen vorkommen. Erkennbar ist dies an klebrigen Pflanzenteilen. Diese sollten sorgfältig mit Wasser abgewaschen werden. Am besten stellt man die ganze Pflanze dann in die Dusche uns spült die Blattläuse ab.

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Die Grünlilie hat braune Spitzen, was tun?

Obwohl die Zimmerlilie als pflegeleicht eingestuft wird, kann die Topfpflanze unschöne braune Blattspitzen ausbilden.

Besonders während der Wintermonate kann dies auftreten. Bei ständig laufender Heizung wird der Pflanze die benötigte Luftfeuchtigkeit entzogen. Es ist empfehlenswert die Trockenheit in stark beheizten Räumen durch Wasserschalen oder Zimmerbrunnen zu reduzieren. Ebenfalls hilft es das Gewächs mit kalkarmen Wasser zu besprühen.

Warum bekommt die Grünlilie gelbe Blätter?

Bei Lichtmangel knicken die Blätter ab und werden gelblich und so hell, dass die Farbschattierungen verloren gehen. Einzig ein Standortwechsel ist hierbei ratsam.

Warum bekommt die Grünlilie braune Blätter?

Treten bei der Grünlilie braune Flecken auf den Blättern auf, kann entweder ein Sonnenbrand oder Ballentrockenheit vorliegen. Die Pflanze sollte dann räumlich versetzt werden und einmalig in Wasser getaucht werden.

Ist die Grünlilie giftig?

Alle Sorten der Grünlilie werden von den Giftzentralen in Deutschland als nicht toxisch beurteilt. Ein übermäßiger Verzehr sollte dennoch verhindert werden. Dies kann zur Reizung der Magenschleimhaut führen, begleitet durch Symptome wie Übelkeit und Brechreiz. Nur die Samen, die während der kurzen Blütezeit zwischen Mai und Juni ausgebildet werden, gelten als leicht toxisch.

Ist die Grünlilie giftig für Katzen?

Für Katzen ist ein gelegentliches Knabbern an den Blättern ungefährlich. Ein übermäßiger Verzehr sollte dennoch vermieden werden. Besonders sensible Tiere können hierauf mit Magen-Darm-Beschwerden reagieren. Wenn Stubentiger häufig an den Blättern kauen, ist es ratsam, dass der Tierhalter eine Alternative wie Katzengras anbietet.

Tipps & Tricks

Die Blätter der Grünlilie sollten regelmäßig abgestaubt werden, sodass die positive Wirkung der Pflanze erhalten und gefördert wird.

Quelle:

https://www.welt.de/kmpkt/article158919268/Diese-5-Pflanzen-reinigen-die-Luft-in-deiner-Wohnung.html

 

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